Die Wirtschaftskammer Österreichs (WKÖ) wird 200 Beschäftigte am Standort Wien Ende Juli statt Mitte Juli beim Arbeitsmarktservice (AMS) melden, wie die Kammer in einer internen E-Mail an die Belegschaft bestätigte, die der APA vorliegt.

Begründung der Kammer

Die WKÖ-Führung um Präsidentin Martha Schultz und Generalsekretär Jochen Danninger wandte sich mit einem internen Schreiben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um auf deren Sorgen angesichts des Stellenabbaus einzugehen. Sie räumten ein, "dass viele von Ihnen verunsichert sind und offene Fragen haben". Das Schreiben wurde der APA zur Verfügung gestellt.

Ursprünglich war die AMS-Meldung für Mitte Juli vorgesehen. Nun sollen die betroffenen Beschäftigten erst "Ende Juli statt Mitte Juli" beim Arbeitsmarktservice gemeldet werden. Persönliche Gespräche mit den Betroffenen werden nach Angaben der Kammer erst "nach Ablauf der einmonatigen Sperrfrist auf Ende August verschoben".