Der Flughafen Wien nimmt am 3. Juli 2026 35 neue CT-Scanner in Betrieb und hebt damit die 100-Milliliter-Grenze für Flüssigkeiten im Handgepäck auf, wofür rund 25 Millionen Euro investiert wurden.

Hintergrund: CT-Scanner ersetzen Röntgentechnik

Der Flughafen Wien modernisiert seine Sicherheitskontrollen grundlegend. Wie das Unternehmen mitteilte, werden ab Freitag, dem 3. Juli 2026, 35 neue CT-Scanner an den Kontrollstellen eingesetzt. Damit einher geht die Aufhebung der bisher geltenden 100-Milliliter-Regel für Flüssigkeiten im Handgepäck. Reisende dürfen künftig bis zu zwei Liter Flüssigkeit mit an Bord nehmen, der bisher vorgeschriebene durchsichtige Ein-Liter-Plastikbeutel entfällt.

Die Investition beläuft sich nach Angaben des Flughafens auf rund 25 Millionen Euro. Mit der Umstellung verändern sich auch die Abläufe an den Kontrollstellen erheblich. Künftig können Flüssigkeiten im Handgepäck verbleiben und müssen nicht mehr separat vorgezeigt werden. Auch elektronische Geräte wie Laptops und Smartphones ebenso wie Flüssigkeiten im Handgepäck verbleiben und müssen nicht mehr separat vorgezeigt werden, wie der Flughafen in einer Pressemitteilung erklärte.