Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält den Hantavirus-Ausbruch im Zusammenhang mit der Kreuzfahrt des Schiffes „Hondius“ für weitgehend überstanden; die Gesamtzahl der Fälle liegt weiterhin bei 13, darunter drei Todesfälle, und 30 Kontaktpersonen werden noch nachbeobachtet.

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus schrieb auf der Plattform X, die Lage bleibe stabil. Die Gesundheitsbehörde stuft den Ausbruch damit als eine Phase ein, in der keine neuen Ansteckungen mehr gemeldet werden und die verbliebenen Beobachtungen demnächst abgeschlossen werden können. „Die Lage bleibe stabil“, so die WHO in dem Update.

Hintergrund: Ausbruch auf der „Hondius“

Der Ausbruch hatte Mitte Mai für Aufmerksamkeit gesorgt. Auf einer in Argentinien begonnenen Kreuzfahrt des Schiffes „Hondius“ der niederländischen Reederei Oceanwide Expeditions hatten sich mehrere Menschen mit dem Hantavirus – konkret mit dem südamerikanischen Andes-Typ des Virus – angesteckt. Rund 150 Menschen aus 23 Ländern waren demnach auf der „Hondius“. Wegen des Ausbruchs legte das Schiff im Mai an der Insel Teneriffa an, von wo aus die Menschen an Bord unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen in ihre Heimatländer kamen.