Das Kreuzfahrtschiff „Hondius“ ist nach einem Hantavirus-Ausbruch mit drei Todesopfern von den niederländischen Behörden wieder für den Dienst freigegeben worden und soll am 13. Juni zu einer Reise durch das Nordpolarmeer aufbrechen.
Die Gesundheitsbehörde von Rotterdam erklärte am Wochenende, dass das Schiff nach einer umfassenden Reinigung und Desinfektion wieder in See stechen könne. Spezialisten der niederländischen Gesundheitsbehörden hätten die „Hondius“ gründlich gesäubert und desinfiziert. Die Behörde betonte, es bestehe kein Infektionsrisiko mehr an Bord.
Der Ausbruch und seine Folgen
Der Ausbruch war im Mai bekannt geworden, als sich mehrere Menschen an Bord des Schiffes mit dem Hantavirus infiziert hatten. Bei dem Virus handelte es sich um die sogenannte Anden-Variante, die hauptsächlich in Südamerika vorkommt und von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Hantaviren verursachen schwere Atemwegserkrankungen, eine Impfung existiert nicht.
