Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Leitlinien zur Vorbeugung von Demenz aktualisiert und listet konkrete Faktoren auf, durch die jeder Einzelne sein persönliches Risiko senken kann.

Hintergrund: 57 Millionen Betroffene weltweit

Nach Angaben der WHO leben weltweit rund 57 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung, die Zahl steigt demnach weiter. Vor diesem Hintergrund hat die Organisation ihre Empfehlungen überarbeitet, die zuletzt 2019 umfassend aktualisiert worden waren. Wie schon damals sehen die Expertinnen und Experten in Genf keinen wissenschaftlich belegten Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln zur Vorbeugung.

Bis zu 45 Prozent des Demenzrisikos sei auf Faktoren zurückzuführen, die der Mensch beeinflussen könne, hieß es. Damit unterstreicht die WHO, dass Prävention nicht allein vom Alter oder von genetischen Voraussetzungen abhängt, sondern auch von Verhaltens- und Lebensstilfaktoren.