Die neue Koralmbahn wirkt: Auf der Südautobahn A2 ist der Autoverkehr im Koralmkorridor um 4,6 Prozent zurückgegangen, während der österreichweite Durchschnitt nur eine Abnahme von 0,6 Prozent verzeichnete.
Datenbasis und regionaler Vergleich
Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) hat am Dienstag auf Daten der Autobahnbetreiberin Asfinag verwiesen, die einen deutlichen Rückgang des Pkw-Verkehrs auf der Südautobahn A2 belegen. Im so genannten Koralmkorridor, also im Einzugsbereich der neuen Koralmbahn, sank die Zahl der Autos demnach um 4,6 Prozent. Bundesweit lag das Minus im selben Zeitraum lediglich bei 0,6 Prozent. Der Rückgang fiel damit in der Region Kärnten wesentlich stärker aus als im Rest Österreichs.
Der VCÖ führt diese Entwicklung direkt auf die Inbetriebnahme der Koralmbahn zurück. Die neue Bahnstrecke verbindet die Steiermark und Kärnten auf einer deutlich schnelleren Direktverbindung und macht den Umstieg vom Auto auf die Bahn für viele Pendlerinnen und Pendler attraktiver. Nach Ansicht des Verkehrsclubs ist das Beispiel ein Beleg dafür, dass gut ausgebaute Schieneninfrastruktur spürbare Effekte auf den Straßenverkehr haben kann.
