Washington, 05 August 2026
Die Weltbank schätzt das Risiko, dass Künstliche Intelligenz Arbeitsplätze verdrängt, in einkommensstarken Ländern höher ein als in ärmeren Staaten.
Die Weltbank sieht das größte Jobrisiko durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz in den wohlhabenden Volkswirtschaften. In ärmeren Ländern dagegen, so die Bank, könnten schon einfache Anwendungen die Produktivität deutlich steigern – vorausgesetzt, die Grundversorgung mit Strom und Internet stimmt.
In dem am Dienstag veröffentlichten Bericht heißt es, dass rund 25 Prozent der Arbeitsplätze in einkommensstarken Ländern durch KI ersetzt werden könnten – verglichen mit neun Prozent in einkommensschwachen Ländern und 18 Prozent in Ländern mit mittlerem Einkommen. In den reichen Ökonomien arbeiten viele Beschäftigte in Berufen, die sich leichter automatisieren lassen, etwa in der Büroverwaltung.
