Kurz vor dem Sommerministerrat in der Schwarzenberg-Kaserne in Wals-Siezenheim verhandeln ÖVP, SPÖ und NEOS weiter über eine Reform des Wehr- und Zivildienstes, wobei sich beim Grundwehrdienst ein Kompromiss "6+3" und beim Zivildienst "9+2" abzeichnet.

Die österreichische Bundesregierung geht mit einer noch nicht abgeschlossenen Wehrdienst-Reform in den Sommerministerrat. Am Montag tagt das Kabinett in der Schwarzenberg-Kaserne in Wals-Siezenheim bei Salzburg, doch bis zum Sonntagabend war der für den Sommerministerrat geplante "Coup" noch nicht "in trockenen Tüchern", wie es aus Verhandlungskreisen hieß. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hatte sich "fix vorgenommen", am Montagnachmittag die Wehrpflichtreform zu präsentieren.

Kompromiss zeichnet sich ab