In den Verhandlungen über die Reform des Wehrdienstes hat Erwin Pröll für die ÖVP ein Kompromissmodell mit den Bezeichnungen "6 plus 100" und "9 plus 2" vorgeschlagen.

Nach dem Scheitern ihres ursprünglich favorisierten Modells von acht Monaten Grundwehrdienst und zwei Monaten Milizübungen sucht die ÖVP in der Wehrdienstreform nun einen neuen Weg. Wie Verhandlerkreise berichten, brachte Erwin Pröll am Wochenende zwei Varianten in die Gespräche ein, die als Kompromiss zwischen den Positionen von SPÖ und ÖVP gelten.

Die erste Variante "6 plus 100" sieht sechs Monate Grundwehrdienst vor, auf die später 100 Tage verpflichtende Milizübungen folgen sollen. Das entspricht nach Berechnungen von Verhandlungsteilnehmern etwa drei Monaten Milizübungen. Die zweite Variante "9 plus 2" umfasst neun Monate Grundwehrdienst und zwei Monate Milizübungen.

Die zwei Varianten im Detail