Die Marktgemeinde Pöggstall im niederösterreichischen Bezirk Melk schaltet in den kommenden Tagen und Wochen das Trinkwasser zwischen 22 und 4 Uhr vollständig ab, weil der Verbrauch trotz mehrfacher Sparappelle extrem hoch bleibt.
Auslöser: extrem hoher Verbrauch trotz Appelle
Wie Bürgermeister Helmut Hahn (ÖVP) in einer amtlichen Mitteilung verkündete, ist die Lage in der Kommune so angespannt, dass eine durchgehende Versorgungssicherheit nicht mehr garantiert werden kann. Die Gemeinde teilte am Dienstag auf ihrer Website mit: "Da durch den derzeit extrem hohen Verbrauch eine durchgehende Versorgungssicherheit nicht garantiert werden kann, sieht sich die Gemeinde in den kommenden Tagen und Wochen gezwungen, in den Nachtstunden zwischen 22 und 4 Uhr das Wasser gänzlich abzuschalten."
Bereits am Dienstagabend wurde die Maßnahme demnach erstmals spürbar. "Was passiert, wenn diese Vorgaben nicht eingehalten werden, zeigt sich seit Dienstagnacht in der Gemeinde Pöggstall", heißt es in der Mitteilung. Eine Nachtabschaltung von 22.00 bis 4.00 Uhr könne notwendig werden, "sollte der gestiegene und extrem hohe Wasserverbrauch" sich nicht reduzieren.
