Berlin, 16 Juli 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat in Berlin gemeinsam mit der Bundesärztekammer und dem GKV-Spitzenverband eine Präventionsoffensive vorgestellt, die das seit 2015 geltende Präventionsgesetz auf eine breitere Basis stellen soll.

Ausgangslage: Präventionsgesetz seit 2015

Die CDU-Politikerin erklärte in Berlin, das deutsche Gesundheitssystem müsse künftig noch besser darin werden, Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen. Warken betonte: "Unser Gesundheitssystem leistet eine qualitativ hochwertige und umfassende Versorgung im Krankheitsfall. Künftig müssen wir aber noch besser darin werden, Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen." Zugleich räumte sie ein, dass es bislang nur teilweise gelungen sei, die strukturellen Voraussetzungen für Gesundheitsförderung zu schaffen.

Warken plädierte dafür, das seit 2015 geltende Präventionsgesetz auf eine breitere Basis zu stellen. Die Prävention solle künftig eine zentrale Zukunftsaufgabe sein. "Prävention ist keine Nebensache, sondern eine zentrale Zukunftsaufgabe", sagte Warken. Entsprechende Angebote müssten stärker im Alltag verankert werden, forderte sie weiter.