Madrid, 15 Juli 2026
Nach dem Waldbrand in der andalusischen Provinz Almería haben die spanischen Behörden alle 13 Todesopfer identifiziert, von denen zwölf nicht-spanische Staatsbürger sind.
Ausmaß der Katastrophe
Der tödliche Waldbrand war am Donnerstagnachmittag in Los Gallardos in der Provinz Almería ausgebrochen. Nach Angaben des für die Koordinierung der gerichtsmedizinischen Arbeiten zuständigen Gremiums, das am Dienstag informierte, handelt es sich bei zwölf der 13 Toten um nicht-spanische Staatsbürger. Bei dem 13. Opfer handelt es sich um eine 93-jährige Britin, die am Sonntag im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag.
Die Rettungskräfte hatten zwölf Leichen geborgen, die durch die Flammen so stark entstellt waren, dass zu ihrer Identifizierung genetische Proben herangezogen werden mussten. Nach bisherigen Angaben starben ein Spanier und drei Belgier; die übrigen ausländischen Opfer stammen laut den Behörden überwiegend aus Großbritannien. In der Gegend leben zahlreiche Ausländer, insbesondere Briten.
