Schwere Waldbrände in der kanadischen Provinz Ontario haben dazu geführt, dass die Metropole Toronto derzeit die Stadt mit der schlechtesten Luftqualität weltweit ist.

Dem Schweizer Luftanalyse-Unternehmen IQAir zufolge ist die Luft in der größten kanadischen Stadt im Augenblick schlechter als die im kongolesischen Kinshasa oder der Stadt Medan in Indonesien. Damit liegt Toronto laut IQAir an der Spitze der Städte mit der schlimmsten Luftqualität.

Im Nordwesten von Ontario gibt es mehrere Waldbrände. Winde trugen den Rauch der Feuer hunderte Kilometer weit bis nach Toronto. Dort färbte sich der Himmel gelb, wie Augenzeugen und Bilder aus der Millionenstadt zeigen.

Aufruf der Behörden

Die Behörden der Millionenstadt riefen ihre Bewohner am Mittwoch auf, nach Möglichkeit in ihren Wohnungen zu bleiben. Die Behörden riefen die Bewohner auf, nach Möglichkeit in ihren Wohnungen zu bleiben und etwa sportliche Aktivitäten zu vermeiden, weil die Konzentration von Feinstaub und Rauchpartikeln in der Außenluft gesundheitsgefährdende Werte erreichte.