Wien, 24 Juli 2026
Der wegen des Terroranschlags von Villach rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilte 24-jährige syrische Islamist ist Mitte Juli unter besonders strengen Sicherheitsvorkehrungen von der Justizanstalt Klagenfurt in die Justizanstalt Stein in Niederösterreich verlegt worden.
Wie die „Kleine Zeitung" am Donnerstag berichtete, erfolgte der Transport des verurteilten Terroristen und Mörders nach Niederösterreich Mitte Juli unter besonders strengen Sicherheitsvorkehrungen. Zuvor hatte der 24-Jährige in der Justizanstalt Klagenfurt wiederholt für gefährliche Zwischenfälle gesorgt, weil er Alltagsgegenstände als Waffe zweckentfremdete. Wegen dieser Vorfälle wurde entschieden, den Häftling in eine andere Anstalt zu verlegen.
Der Syrer war Ende Mai in Klagenfurt rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ihm wurde zur Last gelegt, am 15. Februar 2025 in der Villacher Innenstadt wahllos mit einem Klappmesser auf Jugendliche und junge Männer eingestochen zu haben. Er tötete einen 14-jährigen Schüler und verletzte fünf weitere Personen teils lebensgefährlich.
