Washington/Teheran, 16 Juli 2026
Die US-Streitkräfte haben am sechsten Tag der jüngsten Angriffswelle erstmals auch die strategisch wichtigen Tunb-Inseln in der Straße von Hormuz bombardiert und damit ihre Angriffe auf iranische Militäreinrichtungen deutlich ausgeweitet.
Ausweitung der US-Angriffe
Am sechsten Tag der jüngsten Angriffswelle bombardierten die amerikanischen Streitkräfte nicht nur Ziele entlang der Straße von Hormuz und im Süden des Landes. Laut den Angaben des Regionalkommandos Centcom wurden dabei erneut iranische Militäreinrichtungen attackiert. Ziele waren Kommandozentralen, Einrichtungen zur Flugabwehr sowie Lager iranischer Drohnen und Raketen. Erstmals seit Beginn des Krieges attackierten die amerikanischen Streitkräfte auch die strategisch wichtigen Tunb-Inseln.
Der Archipel wird seit 1971 von Iran verwaltet. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate erheben Anspruch auf die beiden Inseln, auf denen mehrere hundert Menschen leben. Die beiden zwölf Kilometer voneinander entfernten felsigen Inseln befinden sich an der tiefsten Stelle der Straße von Hormuz nahe der iranischen Küste. Nach Angaben des Regionalkommandos der amerikanischen Streitkräfte Centcom soll dadurch Teherans Fähigkeit geschwächt werden, die Schifffahrt in der Straße von Hormuz zu beeinträchtigen.
