Washington, 05 Juni 2026

Die US-Regierung hat unter Führung von Außenminister Marco Rubio Sanktionen gegen den kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel, dessen Familie sowie gegen Mitglieder der Castro-Familie und mehrere staatliche Institutionen verhängt.

Hintergrund: Was die Sanktionen umfassen

Die Maßnahmen wurden vom US-Außenministerium angekündigt und am 5. Juni 2026 wirksam. Das US-Finanzministerium setzte Díaz-Canel auf eine Sanktionsliste, wodurch mögliche Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten eingefroren werden können. US-Bürger und US-Unternehmen ist es ab sofort untersagt, Geschäftsbeziehungen mit den sanktionierten Personen und Institutionen zu unterhalten.

Neben dem 66-jährigen Staatschef wurden auch seine Ehefrau Lis Cuesta Peraza und sein Stiefsohn Manuel Anido Cuesta mit Sanktionen belegt. Darüber hinaus richteten sich die Strafmaßnahmen gegen Alejandro Castro, einen Sohn des 95-jährigen früheren Präsidenten Raúl Castro, sowie gegen Raúl Castros Enkel Raúl Alejandro Castro. Die Castro-Familie gehört seit der Revolution von 1959 zu den einflussreichsten Akteuren der kubanischen Politik.