Washington/Teheran, 19. Juli 2026

Das US-Militär hat in einer neuen Angriffswelle Ziele im Iran beschossen, während die Zahl der getöteten US-Soldaten im Krieg gegen die Islamische Republik nach offiziellen Angaben auf 16 gestiegen ist.

Militärische Lage: Neue Angriffe auf iranische Infrastruktur

Nach Angaben des Regionalkommandos Centcom wurden bei der jüngsten Angriffswelle „erfolgreich“ militärische Küstenüberwachungs- und Flugabwehranlagen sowie Raketen- und Drohnenlagerstätten angegriffen. Wie Centcom am Morgen nach Abschluss der Operation mitteilte, sollten die Attacken zudem die Fähigkeiten des Iran weiter schwächen, „die kommerzielle Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen“. Damit reagierte Washington auf vorangegangene Angriffe der iranischen Revolutionsgarden auf US-Soldaten in Jordanien.

Der Druck auf US-Präsident Donald Trump, der sich im eigenen Land angesichts des dort unpopulären Krieges ohnehin mit Unzufriedenheit konfrontiert sieht, dürfte mit dem Tod der US-Soldaten weiter steigen. Trump sagte nach Angaben des US-Senders NewsNation, das sei eine „sehr traurige Sache“. Auf eine Frage zu möglichen Konsequenzen der Todesfälle sagte Trump nach Angaben von NewsNation, das sei ihm „völlig egal“. Trump bekräftigte zugleich, der Iran dürfe keine Atomwaffen haben, und sagte: „Wir sehen das ungern“.