Das US-Justizministerium hat die geplante Übernahme des Medienkonzerns Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von rund 111 Milliarden US-Dollar ohne Auflagen genehmigt.

Die US-Wettbewerbsbehörde kam nach Prüfung zu dem Ergebnis, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schade – sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Damit ist eine zentrale Hürde für den bereits seit Monaten diskutierten Megadeal genommen.

Paramount will Warner Bros. nun vollständig übernehmen – mitsamt Filmstudios, Streaming-Angeboten und Fernsehsendern. Zum Portfolio des übernommenen Konzerns gehören bekannte Marken wie «Harry Potter», «Lord of the Rings», «Batman» und «Barbie» sowie das DC-Superhelden-Universum und das Bezahlfernseh-Geschäft rund um den Sender HBO.

Was gehört zu Warner Bros. Discovery?

Paramount hatte sich im Bieterkampf um Warner Bros. gegen Netflix durchgesetzt. Zunächst waren Warner Bros. und der Streamingdienst Netflix Anfang Dezember eine verbindliche Übernahmevereinbarung für das Studio- und Streaming-Geschäft eingegangen. Netflix bot knapp 83 Milliarden Dollar für die Filmstudios und das Streaming-Geschäft und zog sich schliesslich aus dem Bieterkampf zurück.