Ein Gericht im US-Bundesstaat Massachusetts hat die Pflicht zur Zahlung einer Antragsgebühr von 100.000 US-Dollar (knapp 87.000 Euro) für das Fachkräftevisum H-1B aufgehoben.

Die Einführung der Gebühr für die Visa vom Typ H-1B hatte insbesondere in der Technologiebranche für Unruhe gesorgt. Die US-Tech-Branche ist in hohem Maße auf ausländische Spezialisten angewiesen, die über dieses Programm ins Land geholt werden.

Mit diesem Arbeitsvisum können US-Firmen hoch qualifizierte Beschäftigte wie zum Beispiel Programmiererinnen und Programmierer für mehrere Jahre ins Land holen. Die H-1B-Visa werden unter anderem an Informatiker, Ingenieure und Wissenschaftler vergeben. Sie haben eine Laufzeit von drei Jahren, können aber auf sechs Jahre verlängert werden.

Was ist das H-1B-Visum?

Bevor die Trump-Regierung die Gebühr auf 100.000 Dollar hochsetzte, waren einige tausend Dollar dafür fällig gewesen. Die Gebühren waren bis zu Trumps 100.000-Dollar-Dekret vergleichsweise gering und betrugen zwischen mehreren hundert und mehreren tausend Dollar. Ihre Höhe war unter anderem von der Größe des jeweiligen Unternehmens abhängig.