Washington, D.C., 30. Mai 2026

Ein Bundesrichter in Washington, D.C. hat am Freitag die von Donald Trump betriebene Umbenennung des Kennedy Centers gestoppt und die Entfernung von Trumps Namen von der Fassade des Kulturinstituts angeordnet.

Richter: Nur der Kongress darf den Namen ändern

US-Bezirksrichter Christopher Cooper entschied, dass die Umbenennung des John F. Kennedy Center for the Performing Arts rechtswidrig sei. Nur der US-Kongress habe die Befugnis, den Namen des Zentrums zu ändern, nicht der von Trump eingesetzte Verwaltungsrat.

„Der Kongress hat dem Kennedy Center seinen Namen gegeben, und nur der Kongress kann ihn ändern“, zitierte der Richter aus der Urteilsbegründung. Das Gründungsgesetz mache unmissverständlich klar, dass das Zentrum nach Präsident Kennedy benannt sei und keinen anderen offiziellen Namen tragen dürfe.

Cooper ordnete an, dass die Trump-Administration innerhalb von 14 Tagen sämtliche physischen Schilder mit Trumps Namen entfernen und alle Verweise auf ein „Trump Kennedy Center“ aus offiziellen Materialien löschen muss.