Washington, D.C., 30. Mai 2026

Ein Bundesgericht in Washington, D.C. hat am Freitag entschieden, dass die Umbenennung des John F. Kennedy Center for the Performing Arts unter Einbeziehung des Namens von Donald Trump unrechtmäßig ist und nur der Kongress eine solche Änderung vornehmen darf.

Bezirksrichter Christopher Cooper ordnete an, dass die Trump-Administration innerhalb von 14 Tagen sämtliche Schilder mit Trumps Namen entfernen und alle Verweise auf ein „Trump Kennedy Center“ aus offiziellen Materialien löschen muss. Das von Trump eingesetzte Board of Directors hatte im Dezember beschlossen, den Namen Präsidenten auf der Fassade über dem von John F. Kennedy anzubringen.

Die Fassade des renommierten Kulturzentrums trägt seitdem die Aufschrift: „The Donald J. Trump and the John F. Kennedy Memorial Center for the Performing Arts“. Diese Entscheidung erklärte Richter Cooper nun für nichtig.

Die Begründung des Gerichts

„Der Kongress hat dem Kennedy Center seinen Namen gegeben, und nur der Kongress kann ihn ändern“, begründete Cooper sein Urteil. Das Gründungsgesetz des Zentrums mache unmissverständlich klar, dass es nach Präsident Kennedy benannt sei und keinen anderen offiziellen Namen allein aufgrund einer Vorstandsentscheidung tragen dürfe.