Ungarns neuer Ministerpräsident Peter Magyar hat seine ersten Auslandsreisen nach Polen und Österreich unternommen, um die Beziehungen zu den Nachbarländern zu stärken.

Nach 16 Jahren unter Viktor Orbán will der neue ungarische Regierungschef Peter Magyar das Land wieder stärker in die europäische Gemeinschaft integrieren. Seine erste Auslandsreise führte ihn nach Polen, wo er mit Premierminister Donald Tusk und Präsident Karol Nawrocki zusammentraf.

Magyar bezeichnete Polen als Vorbild für Ungarn und betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit in Mitteleuropa. 'Ein starkes Europa braucht ein starkes, wettbewerbsfähiges, auf sich selbst stolzes Mitteleuropa', sagte er nach dem Treffen.

Polen als Vorbild

Anschließend reiste Magyar nach Österreich, wo er mit Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) zusammentraf. Die beiden Politiker sprachen über eine Vertiefung der bilateralen Beziehungen und die Lösung gemeinsamer Herausforderungen.