Die ungarische Regierung plant, die Mandatszeit von Mitgliedern des Parlaments auf zwölf Jahre zu begrenzen, wie Ministerpräsident Péter Magyar in Budapest ankündigte; die Regelung soll mit der nächsten Parlamentswahl 2030 in Kraft treten und wäre auch auf Viktor Orbán anwendbar.

Die ungarische Regierung will die Mandatszeit von Abgeordneten auf zwölf Jahre beschränken. Ministerpräsident Péter Magyar kündigte den entsprechenden Schritt am Rande einer Parlamentssitzung in Budapest an, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtete. Die Begrenzung sei Teil eines größeren Verfassungspakets, das bereits in das Parlament eingebracht worden sei.

Magyar erklärte, die Befristung solle mit der nächsten Parlamentswahl wirksam werden. „Die Befristung der Abgeordnetentätigkeit solle mit der nächsten Parlamentswahl in Kraft treten, erklärte Magyar“, heißt es in der Meldung des Deutschlandfunks vom 4. Juli 2026. Damit sei das aktuelle Parlament ausdrücklich nicht betroffen, betonte der Regierungschef.