Berlin, 18 Juli 2026
In einer YouGov-Umfrage unter 2.230 Befragten gaben 66 Prozent an, dass die Rekordhitze in Deutschland mit dem Klimawandel zusammenhängt, während 24 Prozent dies verneinten.
Hintergrund: Rekordhitze im Sommer
Die Hitzewelle ab Mitte Juni mit Rekordtemperaturen hat nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 5.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Vor diesem Hintergrund hat das Meinungsforschungsinstitut YouGov die Bevölkerung befragt, ob sie in den extremen Temperaturen eine Folge der globalen Erwärmung sieht.
Die Frage, ob solche Hitzephasen mit dem Klimawandel zu tun haben, bejahten bundesweit 66 Prozent der 2.230 Befragten. Eine große Mehrheit sieht einen Zusammenhang mit der globalen Erwärmung. Weitere zehn Prozent antworteten mit „weiß nicht“, 24 Prozent sind der Ansicht, das habe nichts mit dem Klimawandel zu tun.
Doch kann Klimaschutz in Deutschland dagegen helfen? Bei dieser Frage fiel das Ergebnis weniger deutlich aus. Von allen Befragten äußerten 49 Prozent die Erwartung, Klimaschutz in Deutschland könne dazu beitragen, solche extremen Hitzephasen abzumildern. Wiederum 41 Prozent sagten, Klimaschutz in Deutschland könne nichts bewirken.
