Berlin, 30 Juni 2026

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Sonntag in Neißemünde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree einen vorläufigen Temperaturrekord von 41,7 Grad Celsius gemessen und die Hitzewelle als historisch eingestuft.

Rekordwerte und Dauer der Hitzewelle

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach unter Berufung auf vorläufige Messergebnisse mitteilte, war es am Sonntag am wärmsten mit 41,7 Grad Celsius im brandenburgischen Neißemünde-Coschen. Damit wurde der bisherige deutsche Rekord drei Tage in Folge gebrochen. Den nächsten vorläufigen Rekord registrierte der DWD dann ebenfalls am Samstagnachmittag mit 41,5 Grad in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt. Am Samstag wurden an der Station Saarbrücken-Burbach 41,4 Grad gemessen, wie der DWD erklärte.

Der vorläufige neue Temperaturrekord von 41,7 Grad in Deutschland wurde laut Deutschem Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Neißemünde in Brandenburg gemessen. „Dreimal in Folge fiel in den vergangenen Tagen der bisherige deutsche Temperaturrekord“, hieß es. Der vorherige Hitzerekord für Deutschland hatte sieben Jahre gehalten und bei 41,2 Grad gelegen. Der DWD nannte die Hitzewelle 'historisch' und sprach von einer 'außergewöhnlich intensiven und anhaltenden Hitzewelle' in der zweiten Monatshälfte.