Der Name von US-Präsident Donald Trump ist auf Anordnung eines Bundesgerichts von der Fassade des Kennedy Centers in Washington entfernt worden, nachdem die zunächst von Trumps Vorstand vorgenommene Umbenennung für rechtswidrig erklärt worden war.
Der Namenszusatz zu Ehren des amtierenden Präsidenten war im Dezember 2025 vom neuen, von Trump eingesetzten Vorstand des Kennedy Centers über dem Namen des ermordeten früheren Präsidenten John F. Kennedy angebracht worden. Wie aus einem Gerichtsdokument hervorgeht, teilte die Geschäftsführung des Kulturzentrums mit, die Arbeiten zur Entfernung seien abgeschlossen. Trumps Name sei zudem von der Website und aus allen offiziellen Dokumenten des Hauses gestrichen worden.
Hintergrund: Trumps Umbau des Kennedy Centers
Das Bundesgericht in Washington hatte in einem früheren Urteil entschieden, dass das Anbringen von Trumps Namen gegen geltendes Recht verstoße. Die Begründung: Allein der US-Kongress sei befugt, die offizielle Bezeichnung der Kultureinrichtung zu ändern. Gegen diese Entscheidung legten Verantwortliche des Kennedy Centers Widerspruch und Berufung ein – sämtliche Versuche, das Urteil anzufechten, blieben erfolglos.
