Demokratische Kongressabgeordnete und Senatoren haben Präsident Donald Trump nach dem Tod zweier weiterer US-Soldaten im Iran-Krieg scharf kritisiert und ein Ende der US-Militäroperation gefordert.
Demokratische Mitglieder des US-Kongresses haben Präsident Donald Trump nach dem Tod zweier weiterer US-Soldaten scharf angegriffen. Auslöser war die Meldung des US-Militärs vom Samstag (US-Ortszeit), wonach erstmals seit März wieder zwei amerikanische Soldaten durch iranischen Beschuss ums Leben kamen. Damit erhöht sich die Zahl der im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten nach Angaben von Senator Mark Warner auf insgesamt 16.
Der stellvertretende Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, Senator Mark Warner, warf Trump in einem Interview mit CBS News vor, den Krieg ohne Plan begonnen zu haben. Warner sagte, es sei in vielerlei Hinsicht bemerkenswert, dass die USA nicht mehr Todesopfer zu beklagen hätten. Er ergänzte: "Wir haben buchstäblich Hunderte Schwerverletzte."
Warner, der als stellvertretender Vorsitzender des Geheimdienstausschusses dem kleinen Kreis hochrangiger Kongressmitglieder angehört, der sogenannten "Gang of Eight", sagte zudem, er könne klar feststellen, dass "keine unmittelbare Bedrohung durch den Iran bestand". Das passiere, "wenn man einen Krieg aus eigener Entscheidung beginnt".
