US-Präsident Donald Trump hat am Montag an Bord der Air Force One eine "gute Chance" für ein Abkommen mit Iran in dem laufenden Konflikt gesehen, während gleichzeitig neue Drohnenangriffe und Schiffsstopps die fragile Waffenruhe in der Region belasteten.

Trumps vorsichtiger Optimismus

Trump begründete seinen vorsichtigen Optimismus mit dem Ausbleiben gegenseitiger Angriffe zwischen den USA und Iran in den vergangenen Tagen. Nach 13 Tagen US-Luftangriffen auf Iran habe das US-Militär seit Freitag drei Nächte in Folge von neuen Attacken abgesehen. Die Hoffnung auf eine Deeskalation ließ die Ölpreise am Montag deutlich sinken.

Allerdings richtete Trump zugleich eine Drohung an Teheran: Sollten die Bemühungen scheitern, würden die USA "zu dem zurückkehren, was wir vor zwei Tagen gemacht haben". Zudem betonte Trump, er gebe den Verhandlungen "nicht viel Zeit", wie er in einem Interview mit Axios sagte. Trump sagte an Bord von Air Force One: "Wir haben eine Menge Munition, verschiedene Arten davon. Es sei 'mehr als wir jemals verwenden könnten'." Der US-Präsident erklärte zudem, die Kampfpausen seien seit Freitag auf Rat vermittelnder Staaten zustande gekommen.