Der Kommandeur des iranischen Zentralkommandos, Ali Abdollahi Aliabadi, hat nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim muslimische Länder aufgefordert, ihre Zusammenarbeit mit den USA zu überdenken, da sie andernfalls selbst zu Zielen iranischer Angriffe werden könnten.

Der Kommandeur des iranischen Zentralkommandos, Ali Abdollahi Aliabadi, richtete diese Warnung über die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim an mehrere muslimische Staaten. Er begründete die Forderung mit der geopolitischen Lage im Nahen und Mittleren Osten sowie mit den laufenden Spannungen zwischen dem Iran und den USA. Die Wortwahl der Warnung deutet darauf hin, dass Iran den Druck auf Drittstaaten erhöhen will, die mit Washington kooperieren.

Laut den vorliegenden Analysen würde der Iran im Falle einer militärischen Auseinandersetzung zwar erhebliche wirtschaftliche Schäden erleiden. Gleichzeitig verfüge Iran aber über verschiedene Instrumente, um die Kosten für seine Gegner deutlich zu erhöhen. Zu diesen Instrumenten zählten demnach die Kontrolle der Straße von Hormus sowie die Möglichkeit, verbündete Kräfte wie die Huthi-Miliz im Jemen für Angriffe auf die Meerenge Bab al-Mandab am Eingang zum Roten Meer einzusetzen.