Ein Tornado ist am 24. August 2026 über den Süden Frankreichs hinweggezogen, hat Dächer abgedeckt und in mehreren Gemeinden für Stromausfälle gesorgt.
Ausmaß der Schäden
Der Wirbelsturm traf in den Abendstunden des 24. August 2026 auf Teile Südfrankreichs. Bilder vom Tag danach zeigen abgedeckte Dächer, umgestürzte Bäume und beschädigte Fahrzeuge. Der französische Wetterdienst Météo-France hatte zuvor Unwetterwarnungen für insgesamt 20 Départements ausgegeben.
Trotz der Warnungen kam der Tornado nach übereinstimmenden Berichten für viele Menschen völlig überraschend. Augenzeugen schilderten, dass der Sturm nur wenige Minuten gedauert habe, in dieser kurzen Zeit aber erhebliche Schäden angerichtet habe. Auch die Stromversorgung wurde in den betroffenen Gebieten unterbrochen.
Einsatz der Rettungskräfte
Betroffen waren unter anderem Orte im Bereich der Präfektur Aude sowie in der Region zwischen den Pyrenäen und der Mittelmeerküste. Städte wie Marseille, Nizza, Bordeaux und Toulouse lagen ebenfalls im Einzugsbereich der Unwetterwarnung. Konkrete Angaben zu Verletzten oder zur exakten Zahl zerstörter Gebäude lagen zunächst nicht vor.
