In der Kleinstadt Biddeford im US-Bundesstaat Maine ist bei einem Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE ein Mensch getötet worden; damit mehren sich die tödlichen Vorfälle im Zuge der verschärften US-Einwanderungspolitik.

Was geschah in Biddeford?

Wie US-Medien am Montag unter Berufung auf den dortigen Sprecher des Repräsentantenhauses berichteten, ereignete sich der Vorfall in der Stadt Biddeford im Bundesstaat Maine. Ein Sprecher des Repräsentantenhauses von Maine erklärte, Vertreter der Staatspolizei seien vor Ort. Man gehe davon aus, dass auch die Sicherheitsbehörde FBI Ermittlungen aufnehmen werde. Der Vorfall soll sich Medienberichten zufolge in der Kleinstadt Biddeford im Bundesstaat Maine ereignet haben.

Es ist bereits der zweite tödliche Vorfall mit Beteiligung von ICE innerhalb weniger Tage. Anfang der Woche hatte ein ICE-Beamter im Bundesstaat Texas einen Autofahrer erschossen, der sich der Behörde zufolge einer Festnahme entziehen wollte. Bei dem Getöteten handelte es sich um einen mexikanischen Staatsbürger.

Vorausgegangener Vorfall in Houston

ICE behauptet, der Mann habe ein Dienstfahrzeug gerammt und versucht, einen Beamten zu überfahren, woraufhin dieser in Notwehr geschossen habe. Überwachungskameras zeigten jedoch Aufnahmen, die den Ablauf aus anderer Perspektive darstellen. Auf den Bildern war eine Person am Boden neben einem weißen Lieferwagen zu sehen.