Ein 85-jähriger deutscher Staatsbürger ist im Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde ICE in Harlingen im US-Bundesstaat Texas gestorben, wie ICE am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte und das Auswärtige Amt in Berlin am Freitag bestätigte.
Der Mann hatte nach Angaben von US-Behörden Ende August 2025 versucht, von Mexiko aus ohne gültige Dokumente in die USA einzureisen. „Den Angaben zufolge hatte der 85-Jährige Ende August 2025 versucht, von Mexiko aus ohne gültige Dokumente in die USA einzureisen." Da ihm die Einreise aufgrund fehlender gültiger Dokumente verweigert worden sei, sei er einen Tag später in ICE-Gewahrsam überstellt worden, hieß es weiter.
Vorgeschichte: Einreiseversuch an der texanischen Grenze
Der Fall wirft ein Schlaglicht auf den Umgang der US-Behörden mit hochbetagten und erkrankten Migranten in Abschiebehaft. Der Verstorbene litt nach Darstellung der Behörden an mehreren schweren Vorerkrankungen und wurde seit November stationär behandelt. „Dort sei er unter anderem wegen Demenz, Bluthochdrucks, kognitiver Beeinträchtigungen und Magengeschwüren behandelt worden."
