New York/Washington, 25 Juni 2026

Der Anteil der Todesfälle in Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde ICE ist seit der Amtsübernahme von US-Präsident Donald Trump im Januar 2025 um 140 Prozent gestiegen, wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht von Human Rights Watch und Physicians for Human Rights hervorgeht.

Nach Angaben der beiden Menschenrechtsorganisationen stieg die Rate der Todesfälle in ICE-Haft auf den höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren. Verglichen mit dem vorherigen Präsidenten Joe Biden sei der Anteil der in Haft gestorbenen Menschen unter Trump fast viermal so hoch.

Die Organisationen führen viele der Todesfälle auf unzureichende medizinische Versorgung zurück. Von den 52 registrierten Todesfällen im genannten Zeitraum seien sieben auf Suizid zurückzuführen, wie der Bericht festhält.