Bei einer Kontrolloperation der US-Einwanderungsbehörde ICE in Houston, Texas, ist am Dienstag der mexikanische Einwanderer Lorenzo Salgado Araujo durch Schüsse eines Bundesbeamten getötet worden.
Das US-Heimatschutzministerium teilte auf der Plattform X mit, dass ICE-Beamte am Dienstag versucht hätten, das Fahrzeug des Mannes während einer Kontrolloperation in Houston anzuhalten. Salgado habe demnach ein ICE-Einsatzfahrzeug gerammt, mehrfache mündliche Anweisungen ignoriert und sein Fahrzeug als Waffe eingesetzt, um einen ICE-Bundesbediensteten zu überfahren. „Den uns vorliegenden Informationen zufolge rammte er ein ICE-Einsatzfahrzeug, ignorierte mehrfache mündliche Anweisungen und setzte sein Fahrzeug als Waffe ein, um zu versuchen, einen ICE-Bundesbediensteten zu überfahren“, erklärte das Ministerium laut dem vorliegenden Wortlaut. „woraufhin unser Mitarbeiter in Notwehr von seiner Dienstwaffe Gebrauch machte“, hieß es weiter.
Lorenzo Salgado Araujo, der seit fast 35 Jahren in den Vereinigten Staaten lebte, wurde laut Behördenangaben in ein Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch seinen Verletzungen. Sein Sohn Ronaldo Salgado schrieb auf Facebook: „Mein Vater lebte seit fast 35 Jahren in diesem Land und arbeitete auf dem Bau, um für mich, meine beiden Brüder und meine Mutter zu sorgen.“ Er bezeichnete seinen Vater als „hart arbeitender mexikanischer“ Mann, der auf dem Weg zu einer Baustelle gewesen sei. Außerdem schrieb er: „Mein Vater hat das nicht verdient.“
