Eine Mitarbeiterin des Instituts zur Pestbekämpfung in Irkutsk ist nach einer Infektion mit dem Pest-Erreger gestorben, die Behörden ermitteln wegen Verstößen gegen Sicherheitsvorschriften.
Der Todesfall ereignete sich nach Angaben des Gouverneurs der Region Irkutsk, Alexej Zydenow. Demnach hatte sich die junge Frau, die als Darya S. identifiziert wurde, bei der Arbeit in dem Labor mit dem Erreger der Lungenpest infiziert. Das Institut zur Pestbekämpfung von Irkutsk gehört zu den Forschungseinrichtungen in Russland, die mit lebenden Pest-Pathogenen arbeiten.
Nach Darstellung der dominierenden Version, die von mehreren Redaktionen gestützt wird, war die Frau als Laborantin an dem Institut tätig und kam im Rahmen ihrer Tätigkeit mit dem Erreger in Kontakt. Die genauen Umstände der Infektion werden derzeit geprüft. Aus den vorliegenden Informationen geht hervor, dass die Infektion auf den Laborbetrieb zurückgeführt wird.
