Newark, 04 August 2026

Der Bürgermeister von Newark, Ras Baraka, hat den Tod eines 41-jährigen Mannes in der privat betriebenen Abschiebeeinrichtung Delaney Hall im US-Bundesstaat New Jersey öffentlich gemacht und scharfe Kritik an den Betreibern geübt.

Baraka erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme, der Todesfall verdeutliche auf schmerzliche Weise die Folgen des Betriebs einer solchen Einrichtung über einen längeren Zeitraum ohne ausreichende Aufsicht, Rechenschaftspflicht und Transparenz. „the death of the 41-year-old painfully illustrates the consequences of running a facility for too long without adequate oversight, accountability, and transparency“, schrieb der Bürgermeister. Er forderte eine umfassende Untersuchung der Umstände.

Delaney Hall wird privat betrieben und ist nach Angaben lokaler Beobachter Teil eines größeren Netzes von Einrichtungen, die mit der US-Einwanderungsbehörde ICE und dem Heimatschutzministerium zusammenarbeiten. Die Einrichtung war zuletzt Gegenstand politischer Auseinandersetzungen zwischen der Stadt Newark, dem Bundesstaat New Jersey und der Bundesregierung um Fragen der Haftbedingungen und der gerichtlichen Kontrolle.