Innsbruck, 17 Juni 2026
Im Zuge der laufenden österreichischen Koalitionsverhandlungen wird über die Schließung oder Zusammenlegung von 16 Bezirksgerichten bundesweit verhandelt, wobei in Tirol die Standorte Silz, Rattenberg, Landeck und Telfs zur Diskussion stehen.
Hintergrund: 16 Standorte bundesweit im Gespräch
Wie die 'Tiroler Tageszeitung' am Mittwoch berichtete, laufen in der österreichischen Bundesregierung Gespräche über eine Reduktion der Zahl der Bezirksgerichte. Insgesamt befinden sich demnach 16 Standorte in ganz Österreich auf der Verhandlungsliste. In Tirol wären demnach vier Außenstellen betroffen: Silz, Rattenberg, Landeck und Telfs. Die Verhandlungen sind Teil eines Sparpakets, das im Doppelbudget 2027/28 verankert werden soll.
Laut APA bestätigte das Büro von Anna Sporrer die Koalitionsgespräche, betonte jedoch, dass noch keine endgültige Einigung erzielt worden sei. Eine endgültige Liste der Standorte liege nicht vor und sei weiterhin Verhandlungsgegenstand. Das Ministerium verwies darauf, dass die Qualität und der Umfang der Leistungen erhalten bleiben sollen, während die Effizienz steige. In einer schriftlichen Stellungnahme hieß es: "Es werden alle Arbeitsplätze innerhalb der Justiz erhalten bleiben, da die Mitarbeiter:innen von den aufnehmenden Bezirksgerichten übernommen werden."
