Im Tierschutzfall Ramiswil im Kanton Solothurn sind im November vergangenen Jahres 122 Hunde, 43 Pferde und 2 Ziegen beschlagnahmt und die Hunde eingeschläfert worden; ein externer Bericht hält nun fest, dass 21 dieser Hunde nicht zwingend hätten getötet werden müssen.

Der Fall hatte schweizweit für Aufsehen gesorgt: Auf einem Hof in Ramiswil im Kanton Solothurn waren im November vergangenen Jahres insgesamt 122 Hunde, 43 Pferde und 2 Ziegen beschlagnahmt worden. Die Behörden liessen sämtliche Hunde einschläfern. Eine externe Untersuchung sollte im Anschluss klären, ob dieses Vorgehen aus fachlicher Sicht notwendig war.

Wie aus dem nun vorliegenden Bericht hervorgeht, war die Einschläferung bei 99 der 122 Hunde aus Sicht der Untersuchenden nicht zu vermeiden. Bei diesen Tieren sei der Gesundheitszustand oder das Verhalten so kritisch gewesen, dass eine Tötung aus Tierschutzgründen als alternativlos gegolten habe.