Auf dem Gelände des Miranda's Rescue Animal Sanctuary im kalifornischen Humboldt County haben Ermittler die Überreste von mindestens 117 Hunden gefunden, von denen viele Schussverletzungen aufwiesen.

Die Behörden entdeckten zudem 21 Hundeschädel, Hunderte Knochen und weitere Überreste auf dem Gelände des Miranda's Rescue Animal Sanctuary. Mithilfe eines Bodenradars lokalisierten die Ermittler die 117 Überreste in einem offenen Feld, wo sie in unterschiedlichen Stadien der Zersetzung vergraben waren. Der Fund wurde durch Hinweise von Tierschützern möglich, die die Einrichtung zuvor mit Wildtierkameras beobachtet hatten.

In einer Scheune fanden Ermittler einen Bereich, in dem Hunde vermutlich getötet wurden. In der Nähe lagen mehr als 600 Halsbänder. Die Polizei obduzierte bislang 70 Leichen, von denen viele Schusswunden aufwiesen; viele mit Projektilfragmenten. Die Todesursache seien bei vielen Tieren offenbar Schussverletzungen gewesen, so das Sherrifsbüro.