Der Tierschutz Austria in Vösendorf ist während einer Hitzewelle mit Temperaturen über 40 Grad Celsius an seine Kapazitätsgrenze gestoßen und hat am Dienstag dringend um Spenden, ehrenamtliche Helfer und politische Unterstützung gebeten.

Ausmaß der Belastung

Wie der Verein am Dienstag in einer Aussendung mitteilte, werden derzeit bei Tierschutz Austria 3.000 Tiere versorgt. Allein am vergangenen Wochenende seien 250 Wildtiere aufgenommen und versorgt worden, in Spitzenzeiten gingen bis zu 30 Notfälle pro Stunde ein. „Alleine am letzten Wochenende wurden 250 Wildtiere aufgenommen und versorgt", hieß es.

Tierheimleiter und Einsatzleiter Stephan Scheidl schilderte die Lage mit drastischen Worten. „Es fühlt sich an wie ein Tsunami aus leidenden Wildtieren, der über uns hereinbricht", sagte er. Viele der Tiere kämen dehydriert, völlig entkräftet und oft schon halb bewusstlos in der Einrichtung an. „Die Tiere kommen mit offenen Schnäbeln, dehydriert, völlig entkräftet und oft schon halb bewusstlos bei uns an. Vielen sind nur noch Schatten ihrer selbst."