Eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Medizinischen Universität Wien und der Berufsrettung Wien zeigt, dass Hitzewellen die Zahl der Rettungseinsätze in Wien um bis zu neun Prozent ansteigen lassen – besonders betroffen sind Kinder und ältere Menschen.

Datengrundlage: 936.000 Einsätze aus vier Jahren

Für die Untersuchung wurden 936.461 Rettungseinsätze in Wien aus den Jahren 2018 bis 2021 mit lokalisierten Wetterdaten von 506 Messpunkten in der Stadt verknüpft. Das Team um die Autorinnen und Autoren der Medizinischen Universität Wien analysierte dabei den Zusammenhang zwischen Temperaturverläufen und dem Einsatzaufkommen der Wiener Berufsrettung.

Die Studie definiert Hitzewellen als Tage mit mindestens 20,5 Grad Celsius an zumindest zwei aufeinanderfolgenden Tagen. An solchen Tagen stieg die Zahl der täglichen Rettungseinsätze um rund acht bis neun Prozent. „An Tagen mit mindestens 20,5 Grad an zumindest zwei aufeinanderfolgenden Tagen stieg die Zahl der täglichen Rettungseinsätze um rund acht bis neun Prozent", heißt es in der im Fachjournal Scientific Reports erschienenen Arbeit.