Beim Thüringer AfD-Parteitag in Pfiffelbach hat der Landesvorsitzende Björn Höcke am 29. Mai 2026 die Abgrenzung zur CDU als richtig bezeichnet und das Ziel der absoluten Mehrheit ausgegeben.
In seiner Rede vor den Delegierten warnte Höcke eindringlich vor einer Zusammenarbeit mit der CDU. "Halten wir uns fern von einer vermerkelten, ausgemerkelten CDU", sagte der Parteivorsitzende wörtlich.
Die Christdemokraten seien hauptverantwortlich für die "schlimme Lage" in Deutschland im Jahr 2026, so Höcke weiter. Er machte die Partei für politische Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre verantwortlich.
Wahlziele und politische Strategie
Mit Blick auf die anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September zeigte sich Höcke siegessicher. "Wir sind auf dem besten Weg zur absoluten Mehrheit", erklärte er und verwies auf die Ergebnisse des Thüringen Monitors.
Höcke bekräftigte den Alleinvertretungsanspruch seiner Partei im politischen Spektrum. "Es gibt keine Alternative im Establishment", betonte er und lehnte jegliche Koalitionsüberlegungen mit anderen etablierten Parteien ab.
