Berlin, 05 August 2026
Der CDU-Politiker Thorsten Frei hält an der geplanten Abschaffung der „Rente mit 63" fest und verweist auf den Fachkräftemangel und den demografischen Wandel.
Die Debatte um die Zukunft der „Rente mit 63" geht in die nächste Runde: Der CDU-Politiker Thorsten Frei hält an den Plänen zur Abschaffung des vorzeitigen Ruhestands fest. Als zentrale Begründung nennt er den anhaltenden Fachkräftemangel in Deutschland und die demografische Entwicklung, die das bestehende Rentensystem zunehmend unter Druck setze.
Frei gehört zu den Stimmen in der CDU, die das Rentenpaket der Vorgängerregierung kritisch bewerten. Seiner Einschätzung nach muss die Rentenpolitik konsequenter auf mehr Beschäftigung und eine breitere Finanzierungsbasis ausgerichtet werden, um langfristig stabil zu bleiben.
Arbeitgeber kritisieren Festhalten an Frührente
Unterstützung erhält Frei von Steffen Kampeter, der als Rentenexperte der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) die Position des Arbeitgeberlagens vertritt. Kampeter sagte: „Wer gleichzeitig an der 'Rente ab 63' festhält, ignoriert den Fachkräftemangel, den demografischen Wandel und die wirtschaftliche Lage." Eine zukunftsfeste Rente brauche „mehr Beschäftigung, mehr Beitragszahler und eine solide Finanzierung - nicht immer neue Versprechen auf Kosten der jüngeren Generation", so Kampeter.
