Die Fraktionen von Union und SPD haben sich darauf verständigt, den seit Anfang Mai geltenden Tankrabatt wie geplant zum 1. Juli auslaufen zu lassen, und stellen für den Fall drastisch steigender Spritpreise schnelles Gegensteuern in Aussicht.
Die Fraktionen von Union und SPD haben sich nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios darauf verständigt, den seit Anfang Mai geltenden Tankrabatt nicht zu verlängern. Wie die Fraktionsvizes Sepp Müller (CDU) und Armand Zorn (SPD) der Zeitung Bild bestätigten, soll die auf zwei Monate angelegte Steuersenkung planmäßig am 30. Juni enden. „Der seit Anfang Mai geltende Tankrabatt endet wie geplant zum 1. Juli."
Zur Begründung verweisen beide Seiten auf die angespannte Haushaltslage. Müller erklärte, der Tankrabatt habe gut funktioniert, eine Verlängerung sei angesichts der finanziellen Rahmenbedingungen jedoch nicht darstellbar. „Wir können es uns in der aktuellen Lage nicht leisten, Schulden dafür aufzunehmen." Die Maßnahme wird laut Schätzungen rund 1,6 Milliarden Euro kosten.
