Der Taifun "Noul" ist am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) nahe der Stadt Pinghai in der südchinesischen Provinz Guangdong auf Land getroffen, woraufhin die chinesischen Behörden mehr als 340.000 Menschen in Sicherheit gebracht und die höchste Taifunwarnstufe Rot ausgerufen haben.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 173 Stundenkilometern erreichte "Noul" nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders CCTV das Festland nahe der Stadt Pinghai in der Provinz Guangdong, etwa 80 Kilometer nordöstlich der Finanzmetropole Hongkong, wie der staatliche Fernsehsender CCTV berichtete. Der Taifun gilt damit als der bislang heftigste Sturm des Jahres in der Volksrepublik. CCTV zufolge betrugen die Windgeschwindigkeiten am Landfall zeitweise bis zu 160 Stundenkilometer; andere Quellen sprachen von Böen bis zu 162 Stundenkilometern.

Die Behörden riefen am Samstagabend die höchste Taifunwarnstufe Rot aus. Die Behörden hatten zuvor im Süden der Volksrepublik mehr als 340.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Die Evakuierungen konzentrierten sich auf die erwartete Zugbahn des Sturms in der Provinz Guangdong, die als eine der bevölkerungsreichsten und wirtschaftlich wichtigsten Regionen Chinas gilt.