Taifun "Bavi" hat am Samstag den Norden und Osten Taiwans mit heftigem Regen und starken Winden erfasst und steuert nach Einschätzung des chinesischen Wetterdienstes auf die ostchinesische Provinz Zhejiang zu, wo er am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) auf Land treffen soll.

Nach Angaben des chinesischen Wetterdienstes wird erwartet, dass der Taifun am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) in der östlichen Provinz Zhejiang auf Land trifft. In Taiwan trafen die Ausläufer des Sturms bereits am Samstag den Norden und Osten der Insel, wie der Sender Deutschlandfunk unter Berufung auf die dpa berichtete. "Zudem wurden heute mehr als 1.100 Inlands- und Auslandsflüge in Taiwan gestrichen und der Fährverkehr eingestellt."

Vom Supertaifun zum Taifun: Verlauf und Abschwächung

Zeitweilig war "Bavi" als sogenannter Supertaifun eingestuft worden, zuletzt hatte er sich jedoch etwas abgeschwächt. Am Montag hatte "Bavi" noch als Supertaifun die US-Außengebiete Guam und die Nördlichen Marianen im Pazifik getroffen. Nach Angaben der taiwanischen Wetterbehörde CWA hat der Sturm weiter "an Intensität verloren". Seither habe sich der Radius mit starken Winden auf 350 Kilometer verringert, sagte Jason Cheng von der CWA der Nachrichtenagentur AFP.