Taifun Bavi ist am Samstagabend gegen 23:20 Uhr in der Küstenstadt Yuhuan auf die chinesische Ostküste getroffen und hat dort sowie in Taiwan, den Philippinen und Japan schwere Schäden angerichtet.
Der Wirbelsturm, der an diesem Wochenende über große Teile Ostasiens hinwegzog, hatte die Größe Frankreichs. Seine stärksten Böen erreichten bis zu 144 Kilometer pro Stunde. Taifun Bavi war der bislang heftigste Sturm des Jahres in der Region.
Am Abend traf der Wirbelsturm auf die chinesische Ostküste. Bavi traf am Samstagabend gegen 23.20 Uhr auf die Küstenstadt Yuhuan, bevor er gegen Mitternacht in Yueqing in der Großstadt Wenzhou erneut auf Land traf. Damit erreichte der Sturm innerhalb weniger Stunden zweimal das Festland.
Erste Landung in Yuhuen und zweite in Yueqing
Erstmals in diesem Jahr galt die Wetter-Alarmstufe Rot. Die Behörden hatten fast zwei Millionen Menschen vorsorglich zur Evakuierung aufgerufen, die meisten davon in der Provinz Zhejiang, einem wichtigen Wirtschafts- und Technologiezentrum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Fährverbindungen wurden eingestellt, Hunderte Flüge gestrichen und zahlreiche Schulen blieben geschlossen.
