Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h haben in Oberösterreich rund 150 Feuerwehreinsätze ausgelöst und Feuerwehr, Polizei und Stromnetzbetreiber am Samstag in Atem gehalten.

Nach den rekordverdächtigen Temperaturen der Vortage zog am Samstag eine kräftige Sturmfront über Oberösterreich hinweg. Laut Landesfeuerwehrkommando erreichten die Böen stellenweise Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h und führten zu einer Vielzahl von Einsätzen, die sich über das gesamte Bundesland verteilten.

Besonders betroffen waren laut Angaben des Landesfeuerwehrkommandos der Bezirk Vöcklabruck, der Bezirk Rohrbach, der Bezirk Freistadt sowie Regionen im Mühlviertel und Innviertel. Umgestürzte Bäume, herabgerissene Äste und beschädigte Dächer hielten die Einsatzkräfte den Tag über auf Trab.

Betroffene Regionen im Überblick

Im Bezirk Vöcklabruck rückten Feuerwehren zu mehreren Einsätzen aus, bei denen Bäume auf Straßen und Fahrzeuge gefallen waren. Auch im Bezirk Rohrbach und im Bezirk Freistadt mussten blockierte Verkehrswege freigeräumt werden, teilte das Landesfeuerwehrkommando mit.