Das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln erwartet nach einerStudie in Westdeutschland bis über das Jahr 2035 hinaus keinen kontinuierlichen Zuwachs junger Frauen, während sich ihre Zahl im Osten zunächst weiter verringern und ab 2030 langsam wieder erholen soll.

Die Entwicklung der Geburtenzahlen hängt nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln auch vom künftigen Bestand junger Frauen ab. Eine schnelle Besserung der niedrigen Geburtenzahlen sei deshalb nicht zu erwarten.

Die Studie unterscheidet ausdrücklich zwischen Ost- und Westdeutschland. In den östlichen Bundesländern wird ein weiterer Rückgang der Zahl junger Frauen erwartet. Anschließend soll sich der Anstieg ab 2030 nur langsam vollziehen.

Getrennte Entwicklung in Ost und West

Im Westen dagegen soll die Zahl junger Frauen über das Jahr 2035 hinaus kontinuierlich sinken. Nach dem Erwartungshorizont der Studie zeichnet sich dort also noch keine Trendwende zugunsten größerer Jahrgänge ab.