Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck hat am Dienstag in Berlin die Zahl der Drogentoten in Deutschland für das vergangene Jahr vorgestellt und dabei auf einen neuen Höchststand bei den Todesfällen durch synthetische Drogen hingewiesen.
Streeck verwies auf eine neue Statistik zu Todesopfern im Zusammenhang mit dem Konsum synthetischer Drogen. „Mit 2.150 habe es im vergangenen Jahr einen Höchstwert gegeben“, hieß es in dem am 07.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendeten Bericht.
Zahlen im Detail
Im Jahr zuvor, also 2024, waren nach Angaben des Bundesdrogenbeauftragten 2.137 Menschen in Deutschland an ihrem Drogenkonsum gestorben. Damit liegt die Zahl der Drogentoten insgesamt weiter auf hohem Niveau, auch wenn der Anstieg gegenüber dem Vorjahr moderat ausfällt.
Besonders besorgniserregend ist aus Sicht Streecks die Entwicklung bei den synthetischen Substanzen. Auch das in den USA verbreitete Fentanyl werde in Deutschland immer häufiger konsumiert, erklärte der CDU-Politiker. Vergangenes Jahr hatte Streeck bereits einen sprunghaften Anstieg der Todesfälle im Zusammenhang mit synthetischen Opioiden beklagt.
